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Betreuung im 21. Jahrhundert

Betreuung im 21. Jahrhundert: Kundenansprüche von Ariel Davidoff

Betreuung im 21. Jahrhundert: Heutige Bankberater können viel von ihren Vorvorgängern lernen. Sie müssen sogar.

Private-Banking-Kunden fragen sich oft, warum sie die Bank wechseln sollen. Alle Banken wirken gleich. Sie verkaufen Produkte und stellen die eigene Performance voran. Der digitale Vermögensverwalter Selma Finance bringt es zugespitzt auf den Punkt. Laut NZZ gehen Millennials lieber zum Zahnarzt, als ihrem Berater zuzuhören. Die Branche hat also ein Problem. Manche Befragte glauben sogar, sie bräuchten künftig keine Bank mehr. Denn Bitcoin, Blockchain und Paypal sind ihnen vertraut. Viele wohlhabende Kunden sind zudem gut ausgebildet. Kostenlose Online-Systeme bedienen sie rund um die Uhr.

Das neue Neu ist das alte Alt

Das Internet of Things hilft dabei. Bald meldet der Toaster die Schlusskurse, während der Kunde seinen Kaffee schlürft. Klassische Berater scheinen also ausgedient zu haben. Doch wie war es früher? Man ging zum Bankberater oder rief ihn an. Er hatte Zeit. Und er hörte wirklich zu. Ein verstecktes Verkaufsprogramm gab es nicht.

Zuhören schafft Vertrauen

Auch die Kundenberaterin hörte aktiv zu. So kam man von der Börse auf die eigene Firma und die Nachfolge. Produkte musste sie nicht verkaufen. Sie kannte die Kinder und ihre Schulen. Ebenso kannte sie ihre Zukunftspläne. Gemeinsam besprach man Projekte, etwa die Finanzierung eines Ferienhauses. Dabei gab sie ihr bestes Wissen weiter und vermittelte Kontakte. So entstand echte Kundenbindung, wie zu einem Vertrauensarzt.

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