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Was bringt das FIDLEG? Neue Anlegerschutz-Regulierung vor der Türe

Das FIDLEG – Neuerungen im Anlegerschutz von Ariel Davidoff

Was bringt das FIDLEG? Mit dem FIDLEG und dem FINIG passt die Schweiz ihre Regulierung der Finanzdienstleistungen an jene der EU an.

Wir haben zwei Experten gefragt. Professor Dr. Rolf H. Weber lehrt an der Universität Zürich. Dr. Florian S. Jörg ist Rechtsanwalt. Beide arbeiten bei der Bratschi AG. Unsere Frage lautet: Was bringt das FIDLEG den Kunden und den Anbietern? Und wie schlägt es sich im Vergleich zur MiFID II?

Neue Anlegerschutz-Regeln vor der Türe

In der EU und in der Schweiz hat der Gesetzgeber zuletzt viel reguliert. Das Ziel ist klar. Anleger und Investoren sollen besser geschützt sein. Zudem geht es um mehr Marktintegrität und Transparenz. Auch grenzüberschreitende Dienstleistungen sollen einfacher werden. In der EU trat 2018 die MiFID II in Kraft. Schweizer Institute mit Kunden im Ausland müssen sie beachten.

Was das FIDLEG konkret regelt

Die Schweiz zog nach. Nach jahrelanger Arbeit verabschiedete sie das FIDLEG im Sommer 2018. Ab Anfang 2020 gilt es, mit einzelnen Übergangsfristen. Das FIDLEG stärkt den Kundenschutz auf dem Schweizer Finanzmarkt. Gleichzeitig fördert es die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes. Zudem schafft es vergleichbare Bedingungen für grenzüberschreitende Dienste. Im Zentrum stehen klare Informationen über Produkte und Anbieter. Konkret prüft ein Anbieter die Angemessenheit und Eignung einer Dienstleistung. Massgebend sind dabei die individuellen Umstände des Kunden. Die Aufsicht über den Finanzmarkt liegt bei der FINMA.

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